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10.3.10

EAC kooperiert mit ELCA

10.03.10

Die European Landscape Contractors Association (ELCA) ist weiterhin auf Expansionskurs. Wie die ELCA im Januar mitteilte, wurde nun auch Malta mit dem nationalen Verband „Environmental Landscapes Consortium Limited“ offiziell als Mitgliedsland aufgenommen. Die Europäische Gemeinschaft der Landschaftsgärtner umfasst damit bereits 21 Mitgliedsstaaten mit insgesamt über 70.000 Betrieben. Nach einer inzwischen erfolgten Satzungsänderung kann die ELCA nunmehr auch dem Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau nahestehende Organisationen als assoziierte Partner aufnehmen. So zählt das European Arboricultural Council (EAC) seit Ende 2009 zu den jüngsten assoziierten ELCA-Mitgliedern, wie die Partner-Verbände aus China, Japan, Kanada und die Vereinigten Staaten von Amerika . Die europäische Baumpflege-Organisation EAC, in der nationale Baumpflege-Verbände aus 21 Ländern vertreten sind, kooperiert nun mit der ELCA. Weitere Informationen über die ELCA unter www.elca.info.

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8.3.10

Baumschutzverordnung verlängert

8.03.10

Wie das Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg mitteilt, wurde die Baumschutzverordnung des Landes für ein Jahr verlängert. Sie gilt nun bis zum 31. Dezember 2010. Seit dem 29. Juni 2004 gilt diese Verordnung über die Erhaltung, die Pflege und den Schutz von Bäumen im Land Brandenburg („Brandenburgische Baumschutzverordnung – BbgBaumSchV”). Sie habe vielerorts erhebliche Erleichterungen und eine Bürokratie-Entlastung mit sich gebracht und einen Baumschutz gewährt. Mit der Reduzierung des Verwaltungsaufwands wurden wesentliche Entlastungseffekte für die Behörden bewirkt. Die Änderung der Baumschutzverordnung ist im Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg, Teil II, Nummer 48 vom 21. Dezember 2009 veröffentlicht. Die Baumschutzverordnung des Landes kann nach wie vor durch eigene Verordnungen der Landkreise und kreisfreien Städte bzw. Satzungen der Ämter, Städte und Gemeinden ersetzt werden.

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6.3.10

Neue Allee für Augusta-Anlage

6.03.10

Die Platanen in Mannheims bekannter Augusta-Anlage sind so krank, dass sie ausgetauscht werden sollen. Die zur Reichsgartenschau 1907 entstandene Augusta-Anlage in Mannheim mit der etwa einen Kilometer langen vierreihigen Platanenreihe und dem Blick auf den Wasserturm gilt als einer der deutschlandweit repräsentativsten Stadteingänge. Diese Platanen sind heute aber so krank, dass sie nicht mehr gerettet werden können. Prof. Dr. Dirk Dujesiefken, Leiter des Hamburger Instituts für Baumpflege, kam bei seinem baumbiologischen Gutachten zu diesem Ergebnis. Es wurde Anfang Dezember in Mannheim bei einem Ortstermin sowie im Ausschuss für Umwelt und Technik des Gemeinderates vorgestellt. Ein Erhalt der betreffenden Bäume sei nicht mehr möglich. Nach Aussage von Mannheims Bürgermeister Lothar Quast ist beabsichtigt, die Allee durch neue, zwischen sieben und neun Meter hohe Bäume zu ersetzen. Ferner sind Bodenverbesserungen vorgesehen. Etwa vier Millionen Euro wären für die Maßnahme laut erster Schätzung zu veranschlagen.

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4.3.10

Gelbdrucke: Baumkontrollrichtlinie und Baumpflanzungen

4.03.10

Die erste Ausgabe der FLL-„Baumkontrollrichtlinien“ von 2004 wurde überarbeitet. Dabei wurden die Inhalte des Regelwerks in der praktischen Anwendung überprüft und gegebenenfalls durch neue Erkenntnisse ergänzt. Wie die FLL mitteilt, liegt jetzt die überarbeitete Baumkontrollrichtlinie als Gelbdruck vor. Im Rahmen eines offiziellen Einspruchsverfahrens noch bis zum 28.04.2010 können Interessierte den Gelbdruck bei der FLL anfordern und ihre Einsprüche geltend machen. Ebenfalls liegt der Gelbdruck der überarbeiteten FLL-„Empfehlungen für Baumpflanzungen – Teil 2: Standortvorbereitungen für Neupflanzungen; Pflanzgruben und Wurzelraumerweiterung, Bauweisen und Substrate“ vor. Hier läuft das Einspruchsverfahren noch bis zum 21.04.10. Weitere Informationen unter www.fll.de.

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2.3.10

16. VTA-Spezialseminar

2.03.10

Das 16. VTA-Spezialseminar „Messen und beurteilen am Baum” findet am 4. und 5. Mai 2010 im Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt in Karlsruhe statt. Am ersten Tag gibt Prof. Dr. Claus Mattheck den aktuellen Stand der VTA-Methode wieder, Prof. Dr. Oliver Kraft zeigt die Brücke der Volksmechanik zwischen Naturwissenschaften und Baumdiagnose auf. Dr. Karlheinz Weber und Prof. Mattheck referieren über die Zugdreiecke in Kronenformen mit und ohne Windschur und über die Zusatzbelastung der Krone durch Regen. Weiteres Thema: die biomechanische Nähe aus Massariabruch und Sommerbruch. Der zweite Tag beginnt mit einer Vorstellung eigener Erfahrungen mit den neuen IML-Geräten, die umfangreichere Möglichkeiten der eingehenden Untersuchung bieten, ohne den Aufwand wesentlich zu erhöhen. Dr. Weber stellt eine Methode zur Altersbestimmung von mehrjährigen Pilzfruchtkörpern vor. Die Vorträge werden ergänzt von einer wissenschaftlichen Posterausstellung und einer Pilzfruchtkörperpräsentation. Weitere Informationen unter www.vtaseminare.de.

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28.2.10

Uhlenberg weiht Allee in Israel ein

28.02.10

Der nordrhein-westfälische Umwelt- und Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg hat im Dezember in Lehavim am nördlichen Rand der Negev-Wüste in Israel die „Nordrhein-Westfalen-Allee” eingeweiht. Die von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers zum 60-jährigen Bestehen Israels 2008 als weiteres Zeichen der Versöhnung initiierte Allee führt direkt zum „Wald der deutschen Länder“. Die 100 Meter lange Baumreihe wurde vom Land Nordrhein-Westfalen gestiftet und vom Jüdischen Nationalfonds gepflanzt. Für den Wald der deutschen Länder und andere Projekte wurden vom Jüdischen Nationalfonds (KKL-JNF), der nach eigenen Worten größten Umweltorganisation Israels, bereits mehr als 500.000 Bäume in die Negev-Wüste gepflanzt.

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26.2.10

Augsburg: Messe mit Aktionen

26.02.10

Die Messe der Deutschen Baumpflegetage in Augsburg war bis vor zwei Jahren noch eine Fachausstellung zur Tagung. Mit dem Umzug in die Messe Augsburg im Jahr 2009 hat dieser Veranstaltungsteil ein größeres Gewicht bekommen und wurde als eigenständiger Teil der Tagung konzipiert. Hier besteht für Mitarbeiter von Firmen und Behörden die Möglichkeit, sich über Produkte und Dienstleistungen umfassend zu informieren. In diesem Jahr wird hier zusätzlich eine Aktionsfläche sein: Unter der Leitung des diesjährigen Kooperationspartners KWF (Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik) gibt es Vorführungen zur Arbeitssicherheit, zum Beispiel das Sägen unter Spannung, sowie zur PSA (Persönliche Schutzausrüstung). Für Tagungsteilnehmer wird zudem ein Kletterwettbewerb (Footlock) angeboten. Vom 27. bis 29. April 2010 kann die Messe der Deutschen Baumpflegetage jeden Tag ab 8.00 Uhr besucht werden. Informationen zur gesamten Tagung finden Sie unter www.forum-baumpflege.de.

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24.2.10

Tagung zur Vogel-Kirsche

24.02.10

Die Stiftung Menschen für Bäume lädt am 21. und 22. April 2010 zu der Tagung zum diesjährigen „Baum des Jahres”, der Vogel-Kirsche (Prunus avium L.) nach Witzenhausen ein. Auf dem Programm stehen unter anderem folgende Vorträge: „Entwicklung des Süßkirschenanbaus in Witzenhausen”, „Forstgenetische Ressourcen der Wildkirsche”, „Erfassung und Erhaltung von Süßkirschen in Witzenhausen” sowie „Schönes und Interessantes rund um die Kirsche”. Am zweiten Tag führt eine ganztätige Exkursion in die Kirschenanbaugebiete rund um Witzenhausen, in die Versuchsanlage Wendershausen und zu interessanten Vogelkirschen im Waldbestand. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Consortium Deutscher Baumschulen (CDB), Hessen Forst, dem Landesbetrieb Landwirtschaft Kassel, der Stadt Witzenhausen und dem Tropengewächshaus/der Universität Kassel statt. Anmeldung zu der Tagung bis zum 15. April 2010 bei der Pro Witzenhausen GmbH, http://www.witzenhausen.de/, oder unter http://www.baum-des-jahres.de/.

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22.2.10

Forschungslabor Eichenwald

22.02.10

36.000 Eichen wurden Anfang Dezember 2009 nahe Ingolstadt gesetzt, zusammen ergeben sie den Startschuss für eine besondere Forschungsinitiative: In Kooperation mit den Bayerischen Staatsforsten und dem Lehrstuhl für Waldwachstumskunde der Technischen Universität München hat Audi das Wissenschaftsprojekt „CO2-Speicher Eichenwald“ ins Leben gerufen. Das durch die Technische Universität München geleitete Projekt soll herausfinden, welche Wechselwirkungen zwischen den Lebensbedingungen des Baumes, seinem CO2-Bindungspotenzial und der durch ihn geschaffenen biologischen Vielfalt bestehen. Die teilnehmenden Wissenschaftler erhoffen sich dadurch wichtige Erkenntnisse im Hinblick auf die Zukunft unserer Wälder, Klimaschutz und Biodiversität.

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20.2.10

Erfolgreiche ETT-Prüfung

20.02.10

Erneut fand im Dezember 2009 ein erfolgreicher Abschluss zum European Tree Technician durch das E.T.C. statt, diesmal an der Firmenzentrale im saarländischen Blieskastel. Im August 2009 begann zum ersten Mal im Saarland die Ausbildung zum European Tree Technician. Über fünf Modulblöcke von je einer Woche erlernten die angehenden ETTs erweiterte Botanik, Gehölzkunde, Bodenkunde und Baumpflege. Neu waren die Bereiche Gehölzwertermittlung und Baumschadensdiagnose sowie Recht und der Schwerpunkt Kalkulation und Ausschreibungswesen.

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18.2.10

Der Baumwert zwischen Maßlosigkeit und Geringschätzung

18.02.10

Im Vordergrund des 27. Treffens zur Methode Koch am Runden Tisch, das am 28. November 2009 in Tecklenburg stattfand, standen zwei Themen: Der Ausgang des Berufungsverfahrens gegen das beim 25. Treffen besprochene Holzwert-Urteil des LG Schwerin und die große Diskrepanz zwischen zwei aktuellen Gutachten über eine gefällte Kiefer nach der Methode Koch. Helge Breloer berichtet darüber ausführlich in der Februar-Ausgabe der BaumZeitung.

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16.2.10

Versuchsanlage zu Wurzelwuchs

16.02.10

Das IKT, Institut für Unterirdische Infrastruktur (Gelsenkirchen), hat Ende November eine neuartige Versuchsanlage am Waldfriedhof Dodesheide in Osnabrück gestartet, um zu untersuchen, wie sich unkontrollierter Wurzelwuchs durch geeignete Bodenbeschaffenheiten verhindert lässt. Insgesamt 21 ausgewachsene Bäume werden an den Rand des Waldfriedhofs Dodesheide verpflanzt. Zunächst müssen die Wurzeln der Testbäume in den unterschiedlich angereicherten Böden verwachsen. In einem zweiten Schritt werden dann exemplarisch Rohre verlegt, um die Reaktion der Pflanzen auf Böden und Leitungen zu testen.

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14.2.10

Fachwissen zu Baumwurzeln

14.02.10

Bereits zum 10. Mal hatte Bott Begrünungssysteme zu seinem Grünen Fachseminar nach Heidelberg geladen. Im Mittelpunkt des Seminars am 22. September 2009 standen Vorträge zum Wurzelraum und zur Wurzelentwicklung von Stadtbäumen. Einen geeigneten Schutz der Rohrverbindung vorausgesetzt, gebe es keinen Grund, Bäume nicht in den Grabenraum tief liegender Kanäle einwurzeln zu lassen, so Prof. Dr. Thomas Stützel von der Ruhr Universität Bochum. Man könne ihnen gerade dort weiteren Wurzelraum schaffen, der in Städten fast immer sehr knapp bemessen sei. Stützel sieht dies als eine sinnvolle Maßnahme für besseres Stadtgrün an, weil beschränkter Wurzelraum einer der wichtigsten Gründe für schlechten Wuchs, Kronenschäden sowie für Schäden an Belägen ist. Einen ausführlichen Seminarbericht lesen Sie in der Februar-Ausgabe der BaumZeitung.

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12.2.10

Das Grüne Berlin

12.02.10

Berlin verfügt über mehr als 2.500 öffentliche Grün- und Erholungsanlagen mit insgesamt rund 6.400 Hektar Fläche sowie rund 425.000 Straßenbäume. Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat im September 2009 eine Broschüre herausgegeben, die sich den Grünflächen und „grünen Orten” der Stadt widmet. Die zweisprachig in Deutsch und Englisch gehaltene Broschüre stellt auf 64 Seiten die zahlreichen Erholungsparks mit vielen Fotos und Kartenausschnitten vor. Sie ist kostenlos zu bestellen per E-Mail: broschuerenstelle @senstadt.berlin.de. Unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/ ist sie auch als Download zu finden.

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Ausgabe 1/10



In der Februar-Ausgabe der BaumZeitung finden Sie unter anderem folgende Themen:




BaumForschung
Wenn Bäume krank machen
Pollenallergien sind zu einer Volkskrankheit geworden. Rund zwölf Millionen Menschen leiden jährlich zur Blütezeit unter akuten Symptomen – Tendenz steigend. Unter den Bäumen produzieren die Birken die stärksten Allergene.


BaumPflege
Auf die Organisation kommt es an
Die Baumpflege ist durch die Verkehrssicherungspflicht und die Zunahme von werterhaltenden Maßnahmen bei Bäumen ein Spezialgebiet mit Wachstumspotenzial. Genau dieses Potenzial muss in den Betrieben mit Fach- und Sachverstand gelenkt werden. Da kann ein Blick von außen nicht schaden, dachte Eiko Leitsch und griff ebenfalls zum Spezialisten.


BaumReise
Riesenbäume beeindruckten Japaner
Deutsche Riesenbäume erfreuen sich nicht nur bei uns großer Beliebtheit. Ihre Schönheit und Einzigartigkeit ist auch auf der anderen Seite des Erdballs bekannt. So reiste eine Gruppe von zwölf japanischen Baumfotografen im Oktober 2009 zu 22 ausgewählten Bäumen in den Norden von Deutschland.


BaumPflege
Falscher Umgang mit Bäumen ist teuer
Den städtischen Baumbestand lassen sich die Kommunen viel Geld kosten. Dabei werden die häufig engen finanziellen Mittel vielfach nicht zielorientiert verwendet. Der Beitrag zeigt konkrete Zahlen auf.


BaumPark
Mehr als Bambus
Die Bambouseraie de Prafrance bei Anduze zählt mit mehr als 350 000 Besuchern jährlich zu den meistbesuchten Gärten in Frankreich. Der weitläufige Park besticht durch die Kombination aus dem bis zu 150-jährigen Baumbestand, der üppigen Vielfalt an Bambusarten, der Palmen-Alleen und der tropisch anmutenden Vegetation des original nachempfundenen laotischen Dorfes.

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18.1.10

Bäume erkennen im Winter

18.01.2010

Am Sonntag, den 31. Januar 2010 bietet der Botanische Sondergarten Wandsbek (Hamburg) eine Führung zur Baumbestimmung im Winter an. Bei Regenwetter findet diese Gartenwissen-Führung im Gewächshaus statt, mit einem abschließenden kurzen Rundgang. Weitere Informationen und Anmeldung: www.botanischer-sondergarten.hamburg.de.

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